News vom 19.05.2012
Im Notfall tut‘s auch die Tankstelle!!!!
„Ich glaube nicht“, erklärt Preußen-Coach Uwe Jesih, „dass wir uns in dieser Saison noch aufhalten lassen“. Das ist doch mal eine kernige Aussage, wie auch Jesih selbst irgendwie findet: „So weit habe ich mich noch nie aus dem Fenster gelehnt.“
Die Fakten im Meisterschaftsendspurt sind klar: Hochlarmark hat bei drei noch ausstehenden Spielen nach wie vor sechs Punkte Vorsprung auf Borussia Ahsen, und darum ist es eben theoretisch möglich, dass der 1. FC Preußen bereits am Sonntag die Sektkorken knallen lassen kann. Die Entscheidung fällt also vielleicht in Erkenschwick: Die Hochlarmarker sind bei der Titania zu Gast, Ahsen muss zur Spvgg. II, die zuletzt durchaus zu überzeugen wusste.
Dass die Preußen einen Sonderbeobachter zum anderen Spiel schicken werden, hält Jesih kaum für realistisch, „doch eventuell werden wir uns zehn Minuten vor dem Abpfiff mal erkundigen, wie‘s bei Ahsen steht“.
Ansonsten gilt: „Wir konzentrieren uns erst einmal auf unsere Partie“, in der man nach Jesihs Überzeugung ähnliche Verhältnisse vorfinden wird wie zuletzt in Suderwich, wo man den gegnerischen Widerstand erst einmal geduldig brechen musste. Zum Personalstand: Serkan Umar ist immer noch nicht wieder fit, Patrick Wiedemeyer weilt beim Champions League-Finale in München.
Und sollte der Fall der Fälle eintreten, dann wird eben spontan gefeiert: „Zur Not müssen wir uns einfach an der Tanke mit Trinkbarem eindecken“, so Jesih.
Quelle: Recklinghäuser Zeitung vom 19.05.2012